Google Abstrafung: Penalty prüfen und das Problem lösen

Tools: Google Penalty Checker, Penalty Removal, Link Detox und weitere Tools

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Sowohl die Beantwortung der Frage ob Sie Opfer eines Google Penalty geworden sind oder nicht, als auch die Überprüfung, was die Bestimmungsgründe sein könnten kann Ihnen kein Penalty Checker oder anderes Penalty Check Tool abnehmen. Diese Tools prüfen zwar grundlegende Signale der Gesundheit ihrer Webseite; eine verlässliche Aussage über Abstrafungen, Filter und Penalties können Tools jedoch in aller Regel nicht treffen.

Auch die Entscheidung welche Links schädlich sind oder entfernt werden müssen sollten Sie nicht einem Tool überlassen. Zuverlässige und seriöse Antworten können Ihnen lediglich Google selbst oder sehr erfahrene Suchmaschinenspezialisten geben.

Manuelle vs. algorithmische Penalty

Penalty ist nicht gleich Penalty. Einerseits kann ein Penalty nur einzelne Keywords oder aber im schlimmsten Fall eine ganze Webseite betreffen. Andererseits muss man zwischen manuellen Abstrafungen und algorithmischen Penalties unterscheiden. Hinzu kommen eine Vielzahl von Filtern, Problemen und Algorithmus-Bestandteilen, die oft subjektiv als Abstrafung wahrgenommen und fälschlicherweise als Google Penalty identifiziert werden.

Manuelles Penalty

red button penalty

Lassen Sie es nicht zum Penalty kommen!

Manuelle Abstrafungen erfolgen als Resultat einer Inspektion ihrer Seite durch einen Google-Mitarbeiter, zum Beispiel ein Mitglied des Webspam Team bei Google. Bei ihrem Site Audit werden die Anti-Spam Googler unter anderem ihre Webseite selbst nach üblichen Taktiken der Ranking-Manipulation durchsuchen. Insbesondere das verstecken von Text und Links (‘hidden text’) oder das ‘cloaking’ genannte bewusste Täuschen des Googlebot führt zu in aller Regel zur Abstrafung der gesamten Domain.

Zusätzlich überprüfen die Google Mitarbeiter ihr Linkprofil um gängige Muster von künstlichem Backlinkaufbau ausfindig zu machen. Werden offensichtlich eingekaufte Textlinks mit dem Ziel Suchmaschinenrankings zu Manipulieren gefunden können diese Links entwertet werden oder die einkaufende Seite abgestraft werden.

Um das ‘Durchleuchten’ ihrer Seite so effizient und schnell wie möglich zu machen, verwenden Web Spam Bekämpfer eine Vielzahl verschiedener Tools, die gängige Muster und Richtlinienverstöße in wenigen Sekunden identifizieren können oder schon beim Aufruf der Webseite offenbaren. Diese Spezialisten und ihre Werkzeuge haben bereits Tausende von Webseiten und Manipulationsbesuche evaluiert. Bauen Sie nicht darauf, diese Experten und Tools austricksen zu können, sondern versuchen Sie innerhalb der Guidelines von Google zu arbeiten.

Über die Anwendung manueller Maßnahmen gegen Ihre Webseite werden Sie informiert, falls Ihre Seite in den Google Webmaster Tools angemeldet ist.

Algorithmisches Penalty

Google Pengion UpdateAlgorithmische Abstrafungen benutzt Google um bei über jeden Zweifel erhabenen Verstößen auch ohne den Einsatz von Mitarbeitern die Erfolgsaussichten für Manipulationen zu minimieren. Diese Bestrafungen erfolgen also automatisch und fließen direkt in das Ranking ein. Die bekanntesten Algorithmus-Bestandteile sind die sogenannten Panda- und Penguin-Updates. Während Panda vor allem verhindert, dass Seiten mit einer schlechten User Experience (UX) für bestimmte Suchbegriffe ranken, versucht Penguin die bewusste Manipulation von Rankings mittels Linkeinkauf einzudämmen.

Durch die Penguin-Iterationen werden unnatürliche Links nicht nur entwertet, sondern derart bestraft, dass Sie eine negative Wirkung auf die Rankings entfalten. Der Anreiz weiterhin diese Taktiken zu verwenden ist dementsprechend klein.

Was tun nach dem Penalty?

Algorithmische Penalties sind in aller Regel reversibel. Entfallen die Ursprungsgründe für das Penalty, verschwinden auch die negativen Auswirkungen auf Ihre Rankings. Im Fall eines Penguin Penalty heißt das, dass Sie durch einen arbeits- und ressourcenintensiven Link-Abbau-Prozess gehen müssen. Der Rückbau sämtlicher unnatürlicher Links ist von essentieller Bedeutung für das Penalty Removal und die Rankingverbesserung.

Das Ausfüllen eines Reconsideration Request ist nach algorithmischen Abstrafungen nicht obligatorisch von Nöten. Der Request kann Ihnen jedoch zusätzlich Klarheit darüber geben, ob zudem auch händische Abstrafungen vorliegen.

Wenn Sie eine Nachricht zu unnatürlichen Links oder manuellen Maßnahmen bekommen haben, sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen um die Gründe der Abstrafung zu entfernen und später einen Reconsideration Request stellen.

Reconsideration Request: Aber bitte richtig!

Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen durchschnittlich drei Versuche benötigen und bis zu 6 Monate verstreichen bevor der Reconsideration Request positiv beantwortet werden kann. Das ist ebenso bedauerlich wie unnötig. Mit einer optimalen Strategie verlieren Sie keine Zeit und ersparen sich viele Enttäuschungen. Im Idealfall können Sie nach vier Wochen bereits wieder ihr gewohntes Traffic- und Umsatzniveau erreichen. Hierzu bedarf es aber entsprechender Erfahrung, wohlüberlegten Schritten und dem unbedingten Willen das Problem zu lösen.

Wir haben bereits vielen Kunden bei der Bewältigung eines Google Penalty zur Seite gestanden. Die Erfolgsquote ist 100% und alle Kunden haben mehr Beuscher denn je, ohne sich vor zukünftigen Bestrafungen fürchten zu müssen. Wenn Sie Hilfe beim Überwinden eines Google Problems benötigen nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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Über den Verfasser: 

Philipp war 6 Jahre lang Search Strategist und Product Manager bei Idealo.de. In seiner Funktion als Suchmaschinenspezialist hat er sich vor allem mit den Themen Crawlability, Accessability und OnPage-Optimierung von Webseiten mit mehr als einer Million SubPages befasst. Seit 2011 ist Philipp Klöckner als Angel Investor und Search Consultant tätig und teilt seine Erfahrung in den Bereichen Search (Paid/Organic), Comparison Shopping und Business Intelligence mit Verlagshäusern, eCommerce-Webseiten und Start-Ups.

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